Auf dieser Registerkarte können die Filterbedingungen der Abfrage spezifiziert werden. Die Bedingungen können über zwei Wege spezifiziert werden (es kann jeweils nur eine Variante verwendet werden):
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Deklarative Baumstruktur (Oberer Teil)
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Freie Filterbedingung (Unterer Teil)
Wenn die deklarative Baumstruktur verwendet wird, beinhaltet die freie Filterbedingung die Textdarstellung der SQL WHERE Bedingung. Ein Wechsel zur freien Filterbedingung erfolgt durch Markieren des Kontrollkästchen Freie Filterbedingung oder durch Eingabe des Textes im Bereich „Freie Filterbedingung". Die Baumstruktur ist dann deaktiviert.
Wenn die Schaltfläche Freie Filterbedingung nicht aktiviert ist, füllt das System die freie Filterbedingung mit automatisch generierten
Bedingungen aus der Baumstruktur. Eine Änderung kann durch manuelle Eingaben im Bereich
der freien Filterbedingung erfolgen.
Deklarative Baumstruktur
Die deklarative Baumstruktur besteht aus Filterbedingungen (Bedingungsblöcke) die durch die logischen Operatoren AND und OR verbunden sind. Filterbedingungen können mit dem Operator NOT verneint werden.
Jede elementare Bedingung besteht aus diesen Teilen (von links nach rechts):
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Spalte
Abfragespalte die für Filterung verwendet wird. Die Auswahlliste zeigt auch das Quellobjekt und den technischen Spaltennamen. -
Vergleichsoperator
Der Operator wird zum Filtern der Spaltenwerte verwendet. Die Operator-Liste für Standard-Spalten enthält die üblichen Operatoren:gleich, ungleich, größer als, größer oder gleich, kleiner als, kleiner oder gleich, wie, nicht wie, beginnt mit, endet mit, enthält, enthält nicht, entspricht (regulärer Ausdruck).
Wenn die Spalte Geometriedaten enthält, beinhaltet die Vergleichsoperatoren-Liste räumliche Oracle-Operatoren. In diesem Fall muss der vergleichende Wert eine andere Geometrie beinhalten (eine andere Geometriespalte).
Die Verwendung von räumlichen Oracle-Operatoren benötigt einen räumlichen Index auf die gefilterten Spalten. Der Utilities-Analyse Assistent überprüft weder die Existenz noch erstellt er einen räumlichen Index zur Abfrageentwurfszeit. Die Erstellung des Index liegt in der Zuständigkeit des Anwenders oder Systemadministrator.
Ist der rechte Vergleichswert einen graphischen Objektfilter, dann ist der einzige erlaubte Vergleichsoperator in.
Analysen auf Geometriespalten werden in der aktuellen Version des Utilities-Analyse Assistenten nicht unterstützt.
Groß- und Kleinschreibung beachten
Durch Aktivieren dieses Kontrollkästchen wird die Groß- und Kleinschreibung der Operanten beachtet. Diese Markierung ist nur bei der Durchführung von Textvergleichen sinnvoll. Für andere Datentypen (Zahlen, Datum), dient die Verwendung zum Vergleich von Textdarstellungswerten.Das Kontrollkästchen ist ausgeblendet, wenn ein räumlicher Vergleichsoperator ausgewählt ist.
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Vergleichswert
Der Wert, um die Spalten zu vergleichen. Das Eingabefeld für den Vergleichswert ist abhängig von der Auswahl der Vergleichswert-Typen. Siehe Vergleichswerte für Details. -
Vergleichswert-Typ
Auswahlliste des Typs für den Vergleichswert. Siehe Vergleichswerte für Details. -
[Aufteilen] (
)
Verwendung zum Aufteilen einer einfachen Bedingung zu einem Filterbedingungsblock (Folge von Bedingungen verbunden mit AND oder OR). Jedem Bedingungsblock ist eine Klammer beigefügt.Ein Bedingungsblock mit einer einfachen Bedingung ist in der Kondition reduziert, wenn das System eine WHERE Klausel generiert.
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[Ausdruck entfernen] (
)
Verwendung zum Entfernen einer Bedingung oder eines Bedingungsblockes vom Filterbedingungsbaum. Beim Löschen eines Blocks werden auch alle untergeordneten Blöcke gelöscht. -
Nicht
Markierung, um die Bedingung zu verneinen. -
Neue Filterbedingung hinzufügen
Klicken zum Erstellen einer neuen Bedingung zu einem AND/OR Bedingungsblock. Eine einfache Bedingung kann zu einem Filterbedingungsblock konvertiert werden, indem zuerst [Aufteilen] verwendet wird.
Vergleichswerte
Unterstützte Wertetypen sind:
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Konstante
Text, Nummer, Datum und Zeit oder (NULL).Öffnen der Auswahlliste zum Selektieren der Datentypen.
Für die Typen Nummer und Datum und Zeit muss der angegebene Wert für das aktuelle lokale System gültig sein. (z.B. Eingabe 1,23 für Systeme mit einem Dezimaltrennzeichen).
(NULL) repräsentiert den NULL Datenbankwert.
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Wertelistenwert
Ist für die ausgewählte Spalte eine Werteliste definiert, wird die Vergleichswert Auswahlliste durch einen Wertlistenwert gefiltert und es kann ein Wert aus der Werteliste gewählt werden. Die Spalte wird mit dem „Schlüsselwert" des ausgewählten Eintrags verglichen. -
Spaltenwert
Eine weitere Spalte der Abfrage hinzufügen. Diese wird verwendet, um in der Abfrage zwei Spalten miteinander zu vergleichen. -
Grafische Objektmenge
Mit diesem Typ wird die Liste der Objekte, die eine räumliche Bedingung besitzen, dynamisch gefiltert. Der grafische Objektmengentyp hat nur für die Spalten der „Objektinstanz" (G3E_FID) eine Bedeutung. Das Ergebnis der grafischen Objektmenge ist immer eine Liste der Objekte (ihre G3E_FIDs). Diese Liste wird verwendet, um das Ergebnis der Abfrage zu filtern.Eine grafische Objektmenge definiert eine dynamische Bedingung. Die Bedingung ist zu dem Zeitpunkt relevant, wenn die Abfrage ausgeführt wird (nicht zur Entwurfszeit). Daher kann sie zur Erstellung von Abfragen, welche auf die aktuellen Einstellungen im HxGN NetWorks Core | Designer und/oder HxGN NetWorks Core | NetViewer Karte reagieren, verwendet werden.
Die grafische Objektmenge wird durch die folgenden Attribute definiert:
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Objekt
Legt fest, welche Objektklassen-Geometriedaten als Grundlage für die räumliche Filterung verwendet werden. Die Objektklasse ist standardmäßig auf die Objektklasse des Hauptabfrageobjektes festgelegt. Die vordefinierten Objektklassen können geändert werden.Sie erhalten möglicherweise leere Ergebnismengen, wenn das ausgewählte Objekt nicht mit der Objektklasse in der Spalte auf der linken Seite der Bedingung übereinstimmt.
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Operator
Räumliche Operatoren werden zwischen der Geometrie des ausgewählten Objektes und den ausgewählten Geometriefiltern verwendet.Folgende Operatoren stehen zur Verfügung:
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vollständig enthalten in
Liefert alle Objekte, deren Geometrie vollständig innerhalb der Filtergeometrie liegen. Zu beachten ist, dass bei der Komponentensichteinstellung Alle geographisch „vollständig enthalten" bedeutet, dass wenigstens eine der Objekt-Geometrien vollständig in der Filtergeometrie liegen muss.
Dieser Operator ist nur verfügbar, wenn die Filtergeometrie flächig oder noch nicht bekannt ist, wie im Falle der Filtergeometrie als Ausgewählte Objekte.
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enthält vollständig
Liefert alle Objekte, deren Geometrie die Filtergeometrie vollständig enthalten. Dieser Operator ist nur verfügbar, wenn die Objektgeometrie flächig ist. Wenn unter Komponentensichten Primär geographisch ausgewählt ist, muss die Primärgeometrie flächig sein. Bei Alle geographisch genügt es, wenn eine der Geometriekomponenten flächig ist.
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berührt
Liefert alle Objekte, deren Geometrie vollständig oder teilweise innerhalb der Filtergeometrie liegen oder diese berühren oder überlappen.
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berührt nicht
Liefert alle Objekte, deren Geometrie nicht innerhalb der Filtergeometrie liegen oder diese nicht berühren oder überlappen.
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Komponentensichten
Komponentenansichten, die in die räumliche Operation einbezogen werden sollen.
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Automatisch
Verwendet den Primär geographisch Modus wenn für die Objektklasse eine primäre geographische Komponente konfiguriert ist. Andernfalls wird Alle geographisch benutzt.
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Primär geographisch
Verwendet die primären geographischen Komponentensichten der Objektklasse.
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Alle geographisch
Verwendet alle geographischen Komponentensichten der Objektklasse.
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Filtergeometrie
Definiert die Art der Referenzgeometrie, die zum räumlichen Filtern der ausgewählten Objektklassedaten dient.-
Analysegebiet
Verwendet die räumliche Verbindung des Features zum aktuellen Analysegebiet (AOI).Funktioniert nur in einem Host mit Grafikfenster: HxGN NetWorks Core | Designer oder HxGN NetWorks Core | NetViewer. Ein AOI muss aktiv sein, sonst meldet die Abfrage eine Fehlermeldung.
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Objektgeometrie
Verwendet die räumliche Verbindung des Objektes mit dem LTT Schlüsselwert der Objekt-Komponenten-Instanz. -
Region
Verwendet die Filterung von Objekten, die nur zu einer einzelnen Regionsuntergruppe gehören.Die Einstellung Region verwendet keine räumliche Filterung. Die Objektliste wird von der gemeinsamen Komponente zum Subsetting bestimmt.
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Ausgewählte Objekte
Verwendet die räumliche Verbindung der Objekte mit dem/den aktuell im Fenster ausgewählten Objekt(e).Funktioniert nur in einem Host mit Grafikfenster: HxGN NetWorks Core | Designer oder HxGN NetWorks Core | NetViewer. Mindestens ein Objekt muss ausgewählt sein, sonst meldet die Abfrage eine Fehlermeldung.
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